Claude Code: Token-Verbrauch drastisch senken
Wie Sie mit gezielter Context-Steuerung, Prompt Caching und .claudeignore Ihre API-Rechnungen um bis zu 80% reduzieren.
Das Terminal-Tool Claude Code von Anthropic ist ein revolutionärer Coding-Assistent. Da autonome Agenten jedoch bei jedem Schritt Dateien durchsuchen, Compiler-Logs auswerten und den gesamten Verlauf erneut einspeisen, kann das Kontextfenster extrem schnell anschwellen.
Die 7 wichtigsten Methoden zur Token-Einsparung
- Konsequente
.claudeignore-Datei: Schließen Sie Verzeichnisse wienode_modules/,dist/,.git/und gigantische Lockfiles (wiepackage-lock.json) explizit aus. - Regelmäßig
/compactausführen: Fassen Sie lange Debug-Sitzungen zusammen, um den Ballast alter Terminalausgaben aus dem Speicher zu entfernen. - Gezielte Datei- und Zeilenbefehle: Weisen Sie Claude an, spezifische Funktionen in definierten Zeilenbereichen zu untersuchen, statt ganze Ordner einzulesen.
- Prompt Caching nutzen: Anthropics automatisches Caching spart bis zu 90% der Input-Kosten – solange Anfragen innerhalb des 5-Minuten-Zeitfensters erfolgen.
- Neuer Task = Neuer Kontext (
/clear): Beginnen Sie für jede neue Aufgabe eine frische Session. - Kompakte
CLAUDE.md: Halten Sie Projektrichtlinien kurz und prägnant (unter 50 Zeilen). - Modellwahl: Nutzen Sie für Routineaufgaben das kostengünstigere Sonnet-Modell anstelle von Opus.